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Seelenweg - Was ist eigentlich dieser Seelenweg und wie komme ich da hin?

Schon als wir klein waren, wurden wir gefragt „ Was möchtest du später einmal werden?“

Ungeahnt ihrer Fähigkeiten oder Fertigkeiten antworten Kinder meist mit Berufen die sie am meisten beeindrucken, wie Feuerwehrmann oder –frau, AstronautIn, SängerIn, PolizistIn u.v.m..

Oft zieht sich dieser Wunsch durch die spätere Kindheit und Jugend. Viele der jungen Menschen orientieren sich aber auch um. Sie erhalten über schulische Maßnahmen (wie z.B. den Besuch des Berufsinformationszentrums) neue Informationen über sich selbst und die beruflichen Möglichkeiten, die ihnen zugrunde liegen. Sie stecken sich neue Ziele und versuchen diese zu erreichen.

Wenn diese Menschen dann schließlich erwachsen sind, haben sie ihr Ziel entweder erreicht oder sie haben auf Grund ihrer Eignung, schulischen Laufbahn oder abweichendem Interesse eine völlig andere Richtung eingeschlagen.

Sind diese Menschen von ihrem Seelenweg abgekommen?

Nein, so pauschal lässt sich das nicht sagen. Aber woher weiß ich nun, wo sich mein Seelenweg befindet und ob ich jemals auf ihm gewandert bin?

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Seelenweg absolut gar nichts mit der Wahl eines Berufes zu tun hat. Einige Menschen haben zwar bei der Ausübung ihrer Tätigkeit das Gefühl, sie folgen ihrer Berufung, jedoch ist die Wahl des Berufes ausschließlich ein Aspekt, der dafür sorgt, dass wir auf unserem Seelenweg unsere Ziele, die wir uns selbst gesteckt haben erreichen, und damit sind nicht die Leitung eines Instituts, der Vorstand der städtischen Feuerwehr oder die Übernahme von Twitter gemeint.

Gemeint sind Ziele, die unsere Seele glücklich machen und uns auf dem Weg zur Erleuchtung einen Schritt nach vorne bringen.


Frau geht auf dem Weg spazieren, Waldweg, Frau mit Hut

Jede der inkarnierten Seelen hat einen Plan geschmiedet. Sie hat sich ausgesucht, wann sie inkanieren möchte, in welchem Körper sie inkarnieren möchte, in welche Familie sie hineingeboren werden möchte, welche Aufgaben sie in diesem Leben „erledigen“ möchte, welche körperlichen und psychischen Symptome hervorgebracht werden sollen, damit wir Menschen erkennen können, dass wir gerade gegen unsere Seele arbeiten und uns nicht auf unserem Seelenweg befinden, welche anderen Seelen uns bei der Erfüllung unserer Seelenaufgaben unterstützen dürfen und vieles vieles mehr.

Das heißt, bevor wir auch nur einen bewussten Gedanken fassen, hat unsere Seele bereits einen Masterplan für uns erarbeitet, wie wir glücklich werden können. Ob wir diesem Plan nun folgen, bleibt jedoch uns und unserem Bewusstsein überlassen.

Einige Menschen sind auch im Erwachsenenalter noch in der Lage intuitive Pläne zu schmieden und diese dann auch Schritt für Schritt umzusetzen. Auch, wenn die Entscheidung noch so unvernünftig klingt, folgen sie dem Ruf ihrer Seele und springen ins kalte Wasser.

Wenn wir auf unsere Intuition hören, lauschen wir der Stimme unserer Seele.

Leider hat der Großteil der Menschen verlernt, auf die innere Stimme zu hören. Verstand- und Vernunftentscheidungen liegen an der Tagesordnung.

Der Job muss noch zwei Jahre durchgehalten werden, trotz Antidepressiva und Burnouts.

Die Ehe muss erhalten bleiben wegen der Kinder. Das Ehepaar muss sich ja auch eigentlich nur abends kurz sehen, um diese ins Bett zu bringen.

Ins Ausland gehen wo die ganze Familie hier lebt? Lieber nicht. Wer weiß, was in fünf Jahren ist? Die Situation kann sich ja so schnell ändern.


Frau steht vor Brücke, Brücke über Wasser, Frau mit Fotokamera, Frau mit Rucksack, Bogenbrücke, Brücke, Wasser, Berge

Diese Beispiele zeugen von einer konsequenten Ignoranz bezüglich des Rufs der eigenen Seele. Doch nur wenn wir unserer Seele zuhören und unserem Seelenweg folgen, haben wir die Chance bedingungslos glücklich zu werden. Materielle Dinge spielen dann keine Rolle mehr, Bewertungen spielen keine Rolle mehr und Erwartungen ebenso wenig.

Trotzdem müssen wir unterscheiden zwischen dem Ruf unserer Seele und Vermeidungsverhalten.

Kommen wir z.B. immer wieder in eine ähnliche Situation, die dazu auch noch extrem unangenehm oder beinahe unerträglich ist, ist dies vermutlich ein Arrangement unserer Seele aus dem wir unsere Lehren ziehen sollen.

Nehmen wir z.B. das Beispiel Mobbing auf der Arbeit.

Eine Person bewirbt sich auf eine freie Stelle und wird angenommen. Nachdem die Person die erste Arbeitswoche „überlebt“ hat, überlegt sie den Job wieder zu kündigen, weil sie unter den extremen Mobbingattacken eines bestimmten Kollegen leidet.

Die Person bewirbt sich auf die nächste Stelle und es passiert das Gleiche. Wieder überlegt die Person, die Stelle zu kündigen. Mittlerweile hat ihr ohnehin geringes Selbstwertgefühl extrem gelitten und sie weiß nicht, ob sie den Mut hat, sich erneut irgendwo zu bewerben. Mittlerweile verfällt sie in eine depressive Stimmung und entwickelte Angstzustände.

Sie sucht eine Beratungsstelle auf, lernte gemeinsam mit einem Coach, wie sie sich gegen dieses Mobbing wehren kann, wie sie ihr Mindset stärken und verändern kann und wie sie ihre Ausstrahlung so verändert, dass sie kein Opfer von Mobbingattacken mehr wird.

Die Person bewirbt sich gestärkt auf die nächste freie Stelle und verbringt dort glückliche zehn Jahre, bis sie das Gefühl hat, es sei Zeit weiterzuziehen.

Beim ersten Wechsel hätten wir noch sagen können „Gut, vielleicht sollte es der Job einfach nicht sein.“ Beim genaueren Hinschauen und nach Wiederholung des Szenarios, scheint dieser Wechsel jedoch nicht der Wunsch der Seele gewesen zu sein, sondern einfaches Vermeidungsverhalten.

Erst als die Person erkannte, dass nur eine innere Veränderung der Schlüssel zum Glück sein konnte, durfte sie ihren Job in Frieden ausüben und konnte dann selbst entscheiden, wie lange sie diese Stelle behalten wollen würde.

Dieses Beispiel macht deutlich, dass es keine Rolle spielt, welchen Job wir uns aussuchen,wo wir wohnen und welches Auto wir fahren, damit wir uns auf unserem Seelenweg bewegen. Wichtig ist bei der Wahl, in welche Situationen wir uns dadurch bewegen, welche Menschen wir treffen und welche Hindernisse wir dadurch zu bewältigen haben, an denen wir letztendlich wachsen und lernen können.

Wichtig ist dabei zu wissen, dass das Leben natürlich nicht aus Kampf und Auseinandersetzungen bestehen sollte. Hören wir auf den Ruf unserer Seele und folgen diesem Ruf bedingungslos, wird uns in den meisten Fällen ein roter Teppich ausgerollt und wir spüren pure Glückseligkeit.

Solltest du einmal Schwierigkeiten haben, diesem Ruf zu folgen, dann frage dich, was du deinem besten Freund raten würdest. Denn er würde auch zu dir sagen, dass er sich wünscht, dass du glücklich bist.


Von Herzen alles Liebe,


Vanessa



 
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